- August, 2008 (1)
- Juni, 2008 (1)
Herausgeber: Anton Kern, Kerstin Kowarik, Andreas Rausch, Hans Reschreiter
Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut ist einer der bedeutendsten archäologischen Plätze der alten Welt. Eine ganze Kulturepoche wurde nach diesem Ort benannt – die Hallstattzeit. 1997 wurde Hallstatt in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen. „Schuld“ daran ist das Salz. Seit 7000 Jahren bindet das Weiße Gold die Menschen an diesen Ort und prägt dessen wechselhafte Geschichte. Einen Teil der Geschichte erzählt dieses reich bebilderte Buch.
Es berichtet über den Anfang des Salzabbaus in Hallstatt, über die prähistorischen Bergwerke, über das weltberühmte Gräberfeld der Älteren Eisenzeit, über das Leben der prähistorischen Bergleute; es erzählt von den Anfängen der Hallstattforschung, über deren erste Pioniere, wie den Bergmeister Johann Georg Ramsauer.
Seit vielen Jahrzehnten erforscht das Naturhistorische Museum Wien, gefördert durch die Salinen AG, diese einmalige Kulturlandschaft. Anschaulich und spannend präsentiert sich nun der neueste Forschungsstand. Zahlreiche Wissenschaften von der Archäologie über Botanik, Dendrochronologie, Experimentelle Archäologie und Geologie bis hin zu Parasitologie, Textilforschung und Zoologie stellen ihre sensationellen Ergebnisse und ihre Arbeitsweise dar.
Dieses Buch ist eine Geschichte von der Faszination und der Einzigartigkeit des archäologischen Erbes in Hallstatt.
Die Salinen Austria AG produzierte am Standort in Ebensee bis Herbst 2007 rund 800.000 t Siedesalz pro Jahr. Nach dem Ausbau der Produktionskapazität mit Investitionen von in Summe rund € 100 Mio. (Bau eines vierten Verdampfers, einer dritten Lagerhalle, eines Fertigwarenlagers und zahlreicher Nebenaggregate) steht seit November 2007 eine jährliche Produktionskapazität von 1,1 Mio. to und ein Lagervolumen von 300.000 to zur Verfügung.
Ende Juni lud die Salinen Austria AG zur Besichtigung in die Steinkogelstraße ein. Am Freitag, den 27.06., öffnete die Saline zwischen 09 und 13 Uhr ihre Tore. In Besucherführungen konnten die neuen Anlagen besichtigt werden. Rund 300 interessierte Gäste folgten der Einladung und nahmen an den umfangreichen Führungen und dem gemütlichen Beisammensein im Anschluss teil.